AGB

1.
Das Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung wird ausschließlich auf der Grundlage dieser Geschäfts­bedingungen tätig. Von ihnen abweichende Vereinbarungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit stets der Schriftform.

2.
Das Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung übt seine Tätigkeit im Sinne beratender Dienstleistung aus. Es bedient sich dabei, bezogen auf die jeweilige Problemstellung, der wissen­schaftlich anerkannten Methoden der Marktforschung.

3.
Angebote unterbreitet das Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung grundsätzlich in Form von Untersuchungsvorschlägen. Diese geben die Aufgabenstellung, den Ablauf der Untersuchung - Methodik, Leistungsumfang - sowie den absehbaren Zeitbedarf und das Honorar wieder. Soll das Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung ein Angebot abgeben, das über den Umfang eines Rahmenvorschlags hinausgeht, teilt es dem Interessenten vor Ausarbeitung des Untersuchungsvorschlages mit, in welchem Umfang die Ausarbeitung besonderer Untersuchungs­unterlagen (z. B. Fragebogen, Stichprobenpläne, Dokumentation etc.) erforderlich wird und welches Honorar hierfür zu entrichten ist. Es kann das angegebene Honorar verlangen, wenn der Interessent trotzt entsprechenden Hinweises und Einräumung einer angemessenen Äußerungsfrist nicht widersprochen hat. Das Urheberrecht des Centrums für Marktforschung bleibt hiervon unberührt.

4.
Das im Angebot genannte Honorar umfasst grundsätzlich alle Leistungen, die vom Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung für eine dem Untersuchungsvorschlag entsprechende Auftrags­durch­führung zu erbringen sind; es schließt die Lieferung von 3 Berichtsexemplaren in deutscher Sprache ein. Für Sonderwünsche des Auftraggebers, z. B. für die Lieferung zusätzlicher Berichts­exemplare, die Ergebnis­präsentation beim Auftraggeber und die Ausarbeitung von Vor- und Zwischenberichten kann das Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung ein angemessenes Zusatzhonorar beanspruchen.

5.
Inhalt und Umfang des an das Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung erteilten Auftrages bestimmen sich ausschließlich nach den zwischen dem Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung und dem Auftraggeber getroffenen schriftlichen Verein­barungen. Änderungen des Auftragsvolumens nach Vertragsabschluss bedürfen ebenfalls einer ausdrücklichen, schriftlichen Vereinbarung. Bringen Änderungs- oder Zusatzwünsche des Auftraggebers für das Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung Mehrkosten, ist es berechtigt, das Honorar entsprechend anzupassen. Gleiches gilt, wenn aus anderen, vom Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung nicht zu vertretenden Gründen Mehrkosten entstehen.

6.
Das Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung gewährt grundsätzlich keine Exklusivität für bestimmte Produktfelder, Untersuchungs­gegenstände oder Untersuchungs­methoden. Ausnahmen bedürfen der schriftlichen Vereinbarung, in der auch die Dauer der Exklusivität und das zusätzlich zu berechnende Honorar festzulegen sind.

7.
Das vereinbarte Honorar dient der Finanzierung des Untersuchungs­vorhabens; deshalb ist grundsätzlich Vorauszahlung erforderlich. Soweit nicht schriftlich anderes vereinbart wird, werden Honorare zu 50 % bei Auftragserteilung und zu 50 % bei Auslieferung der Untersuchungs­ergebnisse fällig. Zusätzlich zu den vereinbarten Honoraren berechnet das Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung die gesetzliche Mehrwertsteuer in ihrer jeweiligen Höhe. Honorare sind sofort nach Rechnungsstellung ohne jeden Abzug zur Zahlung fällig.

8.
Grundsätzlich erhält der Auftraggeber Untersuchungs­vorschläge und Untersuchungs­berichte ausschließlich zu seinem eigenen internen Gebrauch. Eine auch nur teilweise Veröffentlichung ihres Inhalts durch den Auftraggeber bedarf daher der vorherigen schriftlichen Zustimmung vom  Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung. Entsprechendes gilt für jede sonstige Weitergabe von Informationen über die oder aus den vom Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung geleisteten Forschungsarbeiten an Dritte (Kunden, Lieferanten, Außendienst etc.), sei es durch deren Vervielfältigung oder Druck, sei es durch Speicherung und Verarbeitung in oder Ausgabe aus Informations- und Dokumentations­systemen.

9.
Eigentums- und Urheberrechte an der Untersuchungskonzeption und dem bei Auftragsdurchführung anfallenden Material (Untersuchungs­vorschlag und -berichte, Fragebogen, Datenträger) etc. - liegen ausschließlich beim Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung. Das Urheberrecht des Auftraggebers an Unterlagen, die er erarbeitet hat, bleibt unberührt.

10.
Das Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung verpflichtet sich, sämtliche vom Auftraggeber erhaltenen Informationen streng vertraulich zu behandeln und sie ausschließlich für die Durchführung des Auftrages zu verwenden. Wenn sich aus der Anlage der Untersuchung diese Möglichkeit ergibt, kann der Auftraggeber mit dem Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung vereinbaren, dass Untersuchungsergebnisse aus­schließ­lich ihm zur Verfügung gestellt werden, ihm also die Exklusivität der Ergebnisse zugesichert wird. Auch dann bleibt jedoch unberührt das Recht vom Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung, die methodischen und wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Untersuchung für eigene Zwecke zu nutzen.

11.
Der Auftraggeber ist berechtigt, in den Geschäftsräumen vom Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung die Original-Erhebungsunterlagen einzusehen. Die Anonymität der Informanten darf jedoch nicht verletzt werden. Verursachen Maßnahmen, die zum Schutze der Anonymität erforderlich werden, Kosten, müssen diese vom Auftraggeber getragen werden.

12.
Das Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung wird, wenn nicht anderes ausdrücklich schriftlich vereinbart ist, Erhebungsunterlagen 1 Jahr und Datenträger für die Dauer von 2 Jahren ab Auslieferung des Untersuchungsberichts aufbewahren. Der Auftraggeber kann mit dem Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung vereinbaren, dass ihm gegen Berechnung eines gesonderten Honorars ein gedoppelter anonymisierter Datensatz überlassen wird.

13.
Das Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung wird die in Auftrag gegebene Untersuchung mit der erforderlichen Sorgfalt durchführen und auswerten. Das Erreichen bestimmter Untersuchungs­ergebnisse oder Forschungsziele kann das Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung jedoch nicht gewährleisten. Beanstandungen der Untersuchung, hierbei insbesondere ihrer methodischen Anlage und der Auswertung, können nur auf eine schuldhafte Verletzung der dem Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung obliegenden Sorgfaltspflicht gestützt werden. Erkenntnisse, die erst bei der Durchführung der Untersuchung gewonnen werden, können keine Verletzung der Sorgfaltspflicht bei der Konzeption der Untersuchung begründen. Hat das Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung schuldhaft seine Sorgfaltspflicht verletzt, verpflichtet es sich zur Nachbesserung. Ist eine Nachbesserung nicht möglich oder binnen einer angemessenen vom Auftraggeber gesetzten Nachfrist nicht durchgeführt, kann der Auftraggeber das Honorar angemessen mindern.

Weitergehende Ansprüche auf Ersatz unmittelbarer oder mittelbarer Schäden, gleich welcher Art, die dem Auftraggeber im Zusammenhang mit der für ihn durchgeführten Untersuchung entstehen, sind, soweit das Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zu Last fällt, ausgeschlossen.

14.
Werden Untersuchungsergebnisse aus Gründen, die das Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung zu vertreten hat, nicht termingerecht übergeben, kann der Auftraggeber eine angemessene Nachfrist setzen und nach deren Ablauf insoweit vom Vertrag zurücktreten, als die im Auftrag festgelegten Leistungen noch nicht erbracht sind. Weitergehende Ansprüche, hierbei insbesondere solche auf Ersatz eines Verzugsschadens, sind, soweit Das Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fallen, ausgeschlossen.

15.
Die Ersatzpflicht des Centrums für Marktforschung für von ihm zu vertretende Schäden gleich welcher Art ist in jedem Fall der Höhe nach begrenzt auf die Gesamthöhe des Honorars, das für den betreffenden Auftrag vereinbart wurde.

16.
Der Auftraggeber haftet für alle unmittelbaren und mittelbaren Schäden, die das Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung oder Dritten aus der An- oder Verwendung der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Produkte entstehen; ausgenommen sind solche Schäden, die das Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung schuldhaft verursacht hat.

17.
Das Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung setzt voraus, dass der Auftraggeber ebenso wie das Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung selbst nicht mit der Technologie des L. Ron Hubbard arbeitet und nicht Mitglied in der International Association of Scientologists (IAS), nicht Mitglied von World Institute of Scientology Enterprises (WISE) und nicht Mitglied der Scientology-Church ist. Das Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung setzt weiter voraus, dass der Auftraggeber nicht im Auftrag sonstiger Sekten oder politischer Gruppierungen tätig ist.

18.
Erfüllungsort und - soweit Auftraggeber Vollkaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sonder­vermögen sind oder keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland haben – auch Gerichtsstand ist der Sitz vom Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung

19.
Für eventuell unwirksame Bestimmungen gilt eine zulässige, ihrem wirtschaftlichen Sinn und Zweck möglichst entsprechende Regelung. Im Übrigen gelten die Bestimmungen der Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen Teil B (VOL/B) entsprechend.